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Zurück ins Büro – aber wie?

Die wichtigsten Antworten zu den neuen Hygienevorkehrungen wegen der COVID-19 Pandemie für Startups

Bald werden wir alle wieder mehr oder weniger vom Büro aus arbeiten – doch für Startups sind dabei viele Fragen offen. Wie können Gründer ihre Mitarbeiter auf die neue Situation vorbereiten, welche Maßnahmen haben Firmen ergriffen um zu wissen, wer sich wann wo auf der Bürofläche aufhält? Hat das Unternehmen einen Social Distancing Plan entwickelt und ihn verständlich an die Kolleg*innen kommuniziert? Yvo Postleb und Frank Masuhr vom Immobilienberater Cushman & Wakefield liefern 4 Tipps zu diesen Fragen


1. Entwickelt einen Social Distancing Plan

Laut der gesetzlichen Vorgaben muss bei der Arbeit ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dazu sollten Firmen Laufwege für die Mitarbeiter nach dem Prinzip der Einbahnstraße erstellen, so “dass sich die Leute nicht ungewollt in die Arme laufen”. Visuelle Markierungen auf dem Boden, wie z.B. Pfeile und Linien, helfen bei der Orientierung. Kann der nötige Abstand nicht gewährleistet werden, müssen einige Arbeitsplätze eventuell auch “stillgelegt” werden.

Bei gegenüberstehenden Schreibtischen schützen Mitarbeiter Plexiglasscheiben. In gemeinschaftlichen Räumen wie Bad und Küche können Stoppschilder signalisieren, dass das Betreten derzeit nicht möglich ist. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, verwendet eine Beacon Technologie. Die meist kleinen Geräte alarmieren den Besitzer, sobald er zu nahe (<1,5m) an einen anderen Sender gerät. Möglich ist das auch via Apps. 

2. Schickt Mitarbeiter ins Home Office 

Begrenzter Raum macht es vielfach unmöglich, alle Mitarbeiter*innen gleichzeitig im Büro zu beschäftigen. Der Arbeitgeber sollte klar unterscheiden, wie viele Mitarbeiter*innen tatsächlich zwingend im Büro anwesend sein müssen und ob nicht Kollegen ebenfalls von zu Hause aus arbeiten können. Eine Alternative sind Schichtarbeitsmodelle. Dabei ist erforderlich zu dokumentieren, welcher Mitarbeiter sich wann im Büro aufhält, um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen und gezielt und schnell handeln zu können.

3. Verschärft Eure Hygienemaßnahmen

All diese Regelungen helfen nicht viel, wenn nicht penibel auf die Hygiene geachtet wird. Dabei kann eine “Open door policy” helfen, um Kontakt zu Türklinken zu vermeiden. Strategisch positionierte kontaktlose Desinfektionsmittelspender (auch schon am Eingang) erleichtern die regelmäßige Händehygiene. Bei der Säuberung der Arbeitsplätze helfen einmalig verwendbare Tischauflagen, die am Ende des Tages entsorgt werden. Zusätzlich zu diesen Hygienemaßnahmen sollte das Büro selbstverständlich täglich gründlich gereinigt werden, insbesondere Türgriffe und andere häufige Kontaktstellen. 

4. Die Kollegen mitnehmen 

Die besten Regeln funktionieren nicht, wenn nicht alle im Büro danach leben, vom Chef bis zum Praktikanten. Deswegen ist ehrliche und klare Kommunikation über die neuen Regeln und eine Erklärung des Hintergrunds unabdingbar. Durch Webinare lernen alle die neuen Regelungen kennen und verstehen wieso die Maßnahmen implementiert werden. 

Es hilft, plakativ Poster an den Wänden im Büro anzubringen auf denen die neuen Regelungen für alle im Büro zu sehen sind, so dass sie allen im Unternehmen immer gegenwärtig sind. 


Yvo Postleb - Managing Director Germany at Cushman & Wakefield
Yvo Postleb - Managing Director Germany at Cushman & Wakefield
Frank Masuhr - Head of Project & Development Services Germany at Cushman & Wakefield
Yvo Postleb - Managing Director Germany at Cushman & Wakefield
Frank Masuhr - Head of Project & Development Services Germany at Cushman & Wakefield
Yvo Postleb - Managing Director Germany at Cushman & Wakefield
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